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Masthühner in konventioneller Landwirtschaft (c) VIER PFOTEN

Yolo für 32 Tage

20.2.2019

Masthühner werden in Rekordzeit zum Schlachtgewicht gemästet und leiden schrecklich unter dem Hochleistungsanspruch.

Der Großteil der Hühner, die für die Fleischproduktion gehalten werden, leben in strukturlosen Hallen. Zusammengedrängt mit tausenden Artgenossen in schummrigen Lichtverhältnissen fristen sie ihr kurzes Leben in der konventionellen Landwirtschaft.

Für billiges Fleisch zahlen die Tiere den höchsten Preis

Obwohl Masthühner in Österreich mehr Platz als im europäischen Durchschnitt haben, hocken sie dennoch fast übereinander. Die Besatzdichte liegt bei 30 kg pro m²: Das sind bis zu 18 Hühner zusammengepfercht auf einem Quadratmeter! Natürliche Verhaltensweisen und Grundbedürfnisse, wie Sandbaden, Flattern und Ruhen auf erhöhten Plätzen, können die Tiere in den dunklen und strukturlosen Ställen nicht ausleben. 

Leidendes Turbohuhn im Hochleistungswahn

Masthühner erreichen in der konventionellen Landwirtschaft ihr Schlachtgewicht in Rekordzeit. Gerade einmal 32 Tage brauchen sie dafür. Die Hühner müssen dabei so stark an der Brust zunehmen, dass sie vornüberkippen. Das schnelle Wachstum dieser speziell gezüchteten Hochleistungsrassen hat zur Folge, dass ihre Beine sie in der letzten Zeit der Mast kaum noch tragen können.

Masthühner

Dieses schnelle Wachstum und die hochgradig intensive Haltung führen zu Leiden, Erkrankungen und Schäden, wie

  • Bauchwassersucht und der sogenannte Herztod,
  • Beinschwäche und Lahmheit,
  • Bildung von Hauterkrankungen wie Brustblasen und Fußballendermatitis.

Wegen der schlechten Haltungsbedingungen und Überzüchtung kommt es zu einer überdurchschnittlich hohen Sterblichkeit